Was bedeutet EPC eigentlich?
Vom Netzanschluss bis zur Inbetriebnahme: Was hinter EPC steckt und warum das Zusammenspiel aller Projektphasen bei Umspannwerken entscheidend ist.

⚡ 380 kV kompakt mit Henriko Peplow
Wenn von einem neuen Umspannwerk die Rede ist, denken viele zuerst an Transformatoren, Schaltanlagen oder Freileitungen.
Doch bevor auf der Baustelle gearbeitet wird, beginnt bereits die eigentliche Projektarbeit. Netzanschlüsse werden geplant, Genehmigungen vorbereitet, technische Konzepte entwickelt und zahlreiche Beteiligte eingebunden.
Für genau diese ganzheitliche Projektabwicklung steht der Begriff EPC.
Engineering, Procurement und Construction beschreibt ein Modell, bei dem Planung, Beschaffung und Bau eng miteinander verzahnt sind. Ein EPC Partner begleitet ein Projekt von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Inbetriebnahme und behält dabei alle Projektphasen im Blick.
Gerade bei komplexen 380 kV Projekten ist dieses Zusammenspiel entscheidend. Denn ein Umspannwerk besteht nicht aus einzelnen Gewerken, sondern aus vielen ineinandergreifenden Prozessen.
Henriko Peplow erklärt:
„Ein erfolgreiches Umspannwerksprojekt entsteht nicht durch einzelne Leistungen. Entscheidend ist, dass alle Projektphasen optimal zusammenspielen.“