Moderne Umspannwerke sind digitale Systeme

Von 110 kV bis 380 kV: Die Digitalisierung verändert den Umspannwerksbau. Welche Rolle intelligente Vernetzung künftig spielen wird.

⚡ 380 kV kompakt mit Henriko Peplow

Wenn viele an ein Umspannwerk denken, haben sie Transformatoren, Freileitungen und Schaltfelder vor Augen.

Doch moderne Umspannwerke bestehen längst nicht mehr nur aus Stahl und Kupfer. Sie entwickeln sich zunehmend zu hochdigitalisierten Systemen, in denen Schutztechnik, Leittechnik und Kommunikation intelligent miteinander vernetzt sind.

Digitale Kommunikationsstandards wie IEC 61850 ermöglichen den schnellen und sicheren Austausch von Informationen zwischen den einzelnen Komponenten. Intelligente Sensorik liefert kontinuierlich Zustandsdaten und schafft die Grundlage für eine zustandsorientierte Instandhaltung. Gleichzeitig steigen mit der Digitalisierung auch die Anforderungen an die Cyber Security, um kritische Infrastruktur zuverlässig zu schützen.

Henriko Peplow erklärt:

„Wir bauen auch diese Umspannwerke auf der gleichen digitalisierten Lösung auf, wie wir es unseren Kunden im 110 kV Bereich schon bewiesen haben.“

Die Digitalisierung verändert nicht nur die Technik eines Umspannwerks. Sie verbessert auch die Transparenz im Betrieb, erhöht die Versorgungssicherheit und schafft die Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Energieinfrastruktur.

Für uns ist deshalb klar: Das Umspannwerk der Zukunft ist nicht nur leistungsfähig. Es ist intelligent vernetzt.